Ein Amazon Storefront — oft Brand Store genannt — ist eine kostenlose, mehrseitige gebrandete Destination innerhalb von Amazon, die markengeschützte Verkäufer aufbauen, um ihren gesamten Katalog zu präsentieren. Sie liegt unter `amazon.com/[brandname]` (oder mit einem Store-ID-Slug) und verhält sich wie eine Mini-Site mit eigener Navigation, Hero-Bildern, Video und shoppbaren Produktkacheln.

Wie Amazon Storefronts funktionieren

  1. Melde die Marke in Amazon Brand Registry an — nicht registrierte Verkäufer können keinen Storefront bauen.
  2. Öffne den Store-Builder in Seller Central oder in der Amazon Ads Konsole.
  3. Wähle ein Template (Marquee, Highlight, Product Grid) und befülle die Seiten mit Kacheln, Bildern, Video und Text.
  4. Reiche zur Amazon-Moderation ein — die Freigabe dauert typischerweise 24-72 Stunden.
  5. Sobald live, ist der Storefront über den Marken-Namen-Klick auf Produkt-Listings und über Sponsored Brands Ads, die direkt darauf verlinken, auffindbar.

Storefront-Bausteine

Element Zweck
Home-Seite Die Landingpage des Storefronts — Hero-Video oder -Bild, Featured Products, Markengeschichte
Kategorieseiten Gruppieren SKUs nach Produktlinie, Anwendungsfall oder Kollektion
Produktkacheln Auto-Befüllung von Preis, Bewertung und Prime-Badge; Klick führt den Käufer zur Detailseite
Featured-Deals-Modul Zeigt Lightning Deals und Coupons, die auf deinen ASINs laufen
Best-Sellers-Modul Aktualisiert sich automatisch mit deinen leistungsstärksten SKUs — keine manuellen Updates nötig
Video-Kacheln Full-Width Marken-Video mit Autoplay beim Scrollen
Amazon-Attribution-Links Off-Amazon-Traffic (Ads, E-Mail, Social) mit Umsatz-Tracking

Warum es für Verkäufer wichtig ist

Storefronts gehören aus zwei Gründen zu den am besten konvertierenden Destinations auf Amazon: Käufer kommen mit Markenintention (sie haben auf den Markennamen oder eine Sponsored Brands Headline geklickt), und das Layout entfernt konkurrierende Sponsored Products aus der umgebenden Zeile. Attribution-Daten auf Storefront-Traffic speisen außerdem das Amazon Attribution Programm, mit dem viele Marken Social- und Search-Ad-Spend rechtfertigen, das letztendlich auf Amazon landet.

Wie SellerSonar hilft

  • Die Brand Store ID Referenz erklärt, wie du den Identifier findest, der in deiner Storefront-URL und in API-Calls erscheint.
  • Retail Issues Alerts zeigen katalogweite Probleme (unterdrückte ASINs, fehlende Bilder) auf, die Storefront-Produktkacheln still brechen.

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